Hausmittel stammen oft aus Überlieferungen über Generationen und werden auch von Ärzten zum anerkannt
Wichtig!
Bei starken Beschwerden oder länger anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte unbedingt Ihren Arzt auf!!!
Altbewährte Gesundheitstees
Nervöse Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Magenkrampf werden von Baldriantee gelindert.
Bei Nieren- und Blasenleiden, Wassersucht und Gicht wirkt Birkenblättertee .
Bei Zuckerkrankheit, Leberleiden und Rheumatismus hilft Bohnenschalentee .
Schleimlösend und Blut reinigend wirkt Brennnesseltee.
Gegen Arterienverkalkung und Kropf nimmt man Brunnenkressetee.
Gegen Darmblutungen, Durchfall und außerlich gegen Frostbeulen verwendet man Eichenrindentee.
Bei Magenleiden, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit hilft Enziantee .
Gelbsucht wird durch Erdbeerblättertee bekämpft.
Gegen Würmer hilft Wurmfarntee.
Schmerzloses Abführen wird von Faulbaumrindentee bewirkt.
Blähungen werden von Fencheltee behoben.
Zum Schwitzen bei Erkältung, Katarrh, Husten verwendet man Fliederblütentee.
Gegen Grieß, Nieren-, Gallen- und Blasensteine, auch gegen Gelenkentzündung helfen Hagebuttenkerne.
Zum Auflegen bei Flechten und Hautausschlag sind Himbeerblätter sehr gut geeignet.
Bei Lungenleiden, Heiserkeit trinkt man Huflattichtee.
Der Magen wird von Kalmustee gestärkt.
Bei Kolik, Leibweh und Blasenschmerzen wirkt Kamillentee schmerz- und krampfstillend.
Gegen Arterienverkalkung, Darmleiden und Würmer ist Knoblauch gut.
Bei Erkältungen und Fieber ist Lindenblütentee ein bekanntes schweißtreibendes Mittel.
Die Gelbsucht, Zuckerkrankheit, Nieren- und Gallenleiden werden von Löwenzahntee gelindert.
Nervenberuhigend wirkt Pfefferminztee. Wird er regelmäßig getrunken, so bewirkt er gutes Aussehen.
Bei Herzklopfen, Herzleiden und geschwollenen Füßen hat sich Rosmarintee bewährt.
Gegen Nachtschweiß bei Husten und Lungenleiden wirkt Salbeitee.
Ein Abführ- und Schönheitsmittel ist Sennesblättertee.
Gegen Geschwüre und rheumatische Schmerzen wird äußerlich zu Umschlägen Steinklee verwendet.
Masern und Skrofulose werden von Stiefmütterchentee gelindert.
Bei Gicht, Rheumatismus, Stoffwechselleiden hilft Storchschnabeltee.
Bei Blutarmut nimmt man Tausendgüldenkrauttee.
Magen-, Darm- und Leberleiden werden von Wermuttee gelindert.
Bei Lungenleiden, Nieren- und Blasenbeschwerden hilft Zinnkrauttee.
Augen-Pflege
Müde, überanstrengte Augen bekommen durch laue Kamillenbäder wieder Glanz und Frische.
Schöne Augenbrauen erhält man durch regelmäßiges Bearbeiten der Brauen mit einem fettigen Bürstchen.
Fältchen der Augenpartien behebt man durch leichtes Massieren mit Olivenöl.
Krähenfüße und Runzeln lassen sich aufhalten durch öfteres Waschen mit Mandelmilch; sie reinigt und ernährt gleichzeitig die Haut.
Blaue Flecke
durch Stoß, Druck, Quetschung verlieren sich schnell bei Einreiben mit ätherischem Öl oder Kampferspiritus.
Blutandrang
nach dem Kopf wird abgelenkt durch Waschen der Hände und Unterarme mit kaltem Wasser. Überraschender Erfolg.
Braunfärbung
der Fingerspitzen bei starken Rauchern lässt sich mit Zitronensaft bekämpfen.
Doppelkinn
Das unschöne Doppelkinn bekämpfen Sie durch tägliches Massieren mit einer beliebigen Hautcreme; nur leichte Striche hinterwärts
Durchfall
Vortreffliche Hausmittel gegen Durchfall sind Rotwein, Kakao, Heidelbeeren.
Düfte, tröstend und heilend
Düfte
was für das Ohr die Musik, das sind für den Geruchssinn, die Nase also, die Düfte. Sie werden aus Hölzern gewonnen, Blumen und Früchten, aus den Drüsen mancher Tiere und eine ganze Reihe ist das Produkt der Chemie: die Duftstoffe, Essenzen und ätherischen Öle. Sie sind die Grundlage von Parfums, die ihrerseits Seifen, Kosmetika und vieles andere verzaubern.
Seit altersher ist aber bekannt, dass bestimmte Düfte Einfluss auf Seele und Körper des Menschen haben. Da ist der tröstende Duft der Rose und der heilende Duft des Eukalyptus.
Duftöl
(Rezept aus der Bibel)
Zutaten:
50 ml Olivenöl
15 Tropfen Myrrhe
7 Tropfen Zimt
4 Tropfen Kalmus
4 Tropfen Cassia (chin. Zimt)
Zubereitung:
Alles gut miteinandermischen und in ein Fläschchen füllen.
Kräuterkissen
Zutaten:
Kräutermischung
Salbeiblätter
Anis
Thymian
Lavendel
Teebaumöl
Duftkissen für müde und gerötete Augen
Zubereitung:
Mit der Kräutermischung, Salbeiblättern, Anis, Thymian und Lavendel, mit Teebaumöl angereichert, wird das Kräuterkissen gefüllt. Dieses legt man beim Schlafen unter das Kopfkissen. Durch die sanften Düfte entspannt sich Körper und Geist während der Nacht. Bei Erkältungen, Grippen, Schwächezuständen und Schwitzen, löst es Verspannungen und stärkt den Organismus
Das kleine Kräuterkissen mit Lavendel und anderen Kräutern ca. 10 Minuten auf die Augen legen und entspannen.
Teebaum-Salbe
Zutaten:
50 ml Salbengrundlage
ein wenig Jojobaöl
20 Tropfen Teebaumöl
Zubereitung:
Alles gut miteinander vermischen und in ein Töpfchen füllen.
(Anwendung bei Herpes, Akne, Ekzemen, Nagelpilz, Fußpilz, Schuppen, Insektenstich, kleine Schürfungen, gegen Insekten, auch Ameisen)
Ölmischung gegen Schuppenflechte und Ekzeme
Zutaten:
50 ml Mandelöl
20 Tropfen Teebaumöl
Zubereitung:
Beide Öle gut miteinander vermischen und die betreffenden Stellen damit behandeln. Schuppenflechte kann nicht geheilt, jedoch sehr gelindert werden.
Körperöle
die Ingredienzen
gut miteinander mischen und nach dem Duschen oder Baden auf die Haut auftragen
Wichtig: Diese Rezepte können Sie nach Ihrem eigenen Empfinden ergänzen oder einzelne Essenzen auswechseln.
folgende Öle mit 1 bis 2 EL Kaffeerahm oder Sahne mischen und ins Badewasser geben:
Für eine wirkliche Entspannung sollten Sie sich 20 Minuten Zeit nehmen. Sie können sich auch mit dem jeweiligen Duftbad einölen und danach ins Badewasser legen. Das Öl kann so gut in die Haut einziehen und der Duft entfaltet sich im Badewasser.
Anregend, erfrischend
10 Tropfen Teebaumöl, 4 Tropfen Rosmarinöl.
Beruhigend
4 Tropfen Orange, 3 Tropfen Sandelholz.
Lebensfreude
5 Tropfen Basilikum, 3 Tropfen Sandelholz.
Raumbeduftung
in der Duftlampe, auf Duftstein, Duftkissen oder Duftsand
Anwendung: die Anzahl der Tropfen richtet sich nach der Größe des Raumes
Werden wieder geschmeidig, wenn sie regelmäßig mit Olivenöl beträufelt werden. Das Öl gut einmassieren.
Gegen Schnupfen
hilft das Einziehen einiger Tropfen Glycerin in die Nase, auch Salzwasser oder verdünnter Zitronensaft bringen Linderung.
geschwollene Knöchel
Unschöne, geschwollene Knöchel vergehen, wenn man für länger über Nacht eine elastische, halbnasse Binde umlegt; auch Massage von unten nach oben hilft.
Gesicht-Pflege
Mitesser vertreibt man durch Gesichtsdampfbäder und Einreiben mit Zitronensaft.
Noch einfacher wirkt man Falten und Runzeln im Gesicht entgegen durch tägliche kurze Gesichtsdampfbäder. Aber bitte Vorsicht dabei.
Gesichts-Maske, glättend
Zutaten: 1 große Hand voll frische geöffnete Löwenzahn-Blüten 2 Tassen Wasser Rezept: Man lässt die Löwenzahnblüten im Wasser 15 Minuten lang sieden und lässt abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist. Man seiht ab und trägt die Flüssigkeit auf das Gesicht auf. Man lässt sie antrocknen und wäscht mit lauwarmem Wasser ab. Die Maske klärt und glättet die Haut.
Gesichtsröte
Gesichtsröte verschwindet, wenn man sie morgens und abends mit roher Milch wäscht.
Es empfehlen sich auch Waschungen mit kaltem Wasser, dem Kochsalz und Franzbranntwein beigesetzt ist.
Gymnastik
Hier einige Gymnastik-Anregungen
Mobilisation der Halswirbelsäule
Neigen Sie im Stand mit Beckenmittelstellung (Füße schulterbreit stellen, leicht in die Knie gehen) und mit leicht geöffneten und gebeugten Beinen den Kopf nach rechts, nach links, nach vorn und nach hinten. Halten Sie die jeweilige Endposition für einige Sekunden. Kreisen Sie aber nicht mit dem Kopf.
Mobilisation der Schulter- und Handgelenke
Heben Sie im Stand mit Beckenmittelstellung und leicht geöffneten und gebeugten Beinen die Arme gestreckt in die Seithalte. Kippen Sie nun Ihre Hände abwechselnd nach oben und nach unten.
Mobilisation der Knie- und Hüftgelenke
Beugen und strecken Sie Ihre Kniegelenke im Grätschstand, die Füße sind leicht ausgestellt. Führen Sie dabei die Knie stets exakt über die Fußspitzen, strecken Sie beim Hochgehen nicht komplett, sondern halten Sie Spannung in den Oberschenkeln. Beugen Sie beim Tiefgehen die Beine auf alle Fälle nur so weit, dass die Fersen noch Bodenkontakt halten.
Mobilisation der Fußgelenke
Gehen Sie im Stand mit Beckenmittelstellung und leicht geöffneten und gebeugten Beinen in den Hochzehenstand, senken Sie die Fersen wieder ab.
Dehnung des Kopfwenders
Drehen Sie im Stand mit Beckenmittelstellung und leicht geöffneten und gebeugten Beinen den Kopf langsam zur einen und zur anderen Schulter. Halten Sie die jeweilige Endposition mindestens zehn Sekunden. Achten Sie darauf, dass Sie den Kopf beim Drehen nicht nach vorn oder hinten neigen.
Dehnung der Schultermuskulatur
Heben Sie im Stand mit Beckenmittelstellung, dabei leicht geöffneten und gebeugten Beinen einen Arm gestreckt in Schulterhöhe vor die Brust. Ziehen Sie ihn nun mit dem anderen Arm langsam und kontinuierlich zur freien Schulter. Halten Sie die Endposition mindestens zehn Sekunden.
Dehnung der Oberschenkelinnenseite
Beugen Sie aus dem weiten Grätschstand ein Bein. Die Fußspitze zeigt nach außen, die Ferse hebt beim Beugen nicht ab. Führen Sie das Knie exakt über die Fußspitze. Das andere Bein bleibt gestreckt und dessen Fußsohle am Boden. Halten Sie die Endposition mindestens zehn Sekunden.
Dehnung der Oberschenkelvorderseite
Beugen Sie im Stand mit Beckenmittelstellung ein Bein, fassen Sie den Fuß mit beiden Händen, und führen Sie ihn zum Gesäß. Ziehen Sie den Bauch ein, und schieben Sie die Hüfte nach vorn. Vermeiden Sie aber eine Hohlkreuzhaltung. Halten Sie die jeweilige Endposition mindestens zehn Sekunden.
Dehnung der Unterschenkelmuskulatur
Stützen Sie sich im Langsitz mit den Händen hinter dem Gesäß ab. Beugen und strecken Sie nun im Wechsel die Fußgelenke. Halten Sie die jeweilige Endposition mindestens zehn Sekunden.
Kräftigung und Dehnung der Rückenmuskulatur
Strecken Sie aus der Bankstellung ein Bein nach hinten in die Waagerechte. Halten Sie die jeweilige Endposition mindestens zehn Sekunden. Der Rücken bleibt gerade, der Blick ist auf den Boden gerichtet, die Schulterachse zum Boden parallel. Zur Dehnung machen Sie in der Bankstellung einen Katzenbuckel.
Jede Übung sollte 10 bis 15 mal wiederholt werden.
Diese Übungsbeschreibungen wurden dem Buch von Ulrike Birkner: Gesund und fit durch Gymnastik, Falken-Verlag entnommen, in dem Sie auch weitere Übungen mit Fotos finden können.
Gudrun Wilhelm, Fitness und Spaß mit Ball und Band, Gräfe und Unzer
Haar-Pflege
Fettes Haar wäscht man am besten mit Kamillentee oder Boraxwasser, dem etwas Glycerin beigefügt ist.
Trockenes Haar sollte man seltener waschen und mit Olivenöl pflegen.
Ein sparsames, vorzügliches Kopfwaschpulver mischt man sich selbst aus 9 Teilen Natron (Natriumhydrogencarbonat) und 1 Teil Hirschhornsalz (Ammoniumcarbonat).
Seidenglanz für Ihr Haar Waschen Sie Ihr Haar und geben dem Spülwasser etwas Zitronensaft oder auch Essig zu.
Blondes Haar bekommt besonderen Duft und Glanz durch Nachwaschen mit Kamillentee, dem ein paar Tropfen Rosenwasser zugesetzt werden.
Haare wachsen besser, wenn man sie hin und wieder sanft (!) an ihnen zieht. Auf diese Weise wird die Kopfhaut intensiver durchblutet. Kräftiges Bürsten (und damit Massieren) der Kopfhaut fördert auch die Durchblutung.
Gegen Ergrauen spült man das Haar mit Essigwasser.
Lästige Haare an Armen und Beinen reibt man täglich trocken mit Bimsstein ab; allmählich lässt der Haarwuchs nach.
Unerwünschte Haare verschwinden nach und nach auch durch Betupfen mit einer Lösung von Wasserstoffperoxid und Salmiak; besonders für Gesichtshaare geeignet.
Haarausfall
wird aufgehalten durch regelmäßige Kopfwaschungen mit starkem Kamillentee.
Halsentzündung
Bei Halsentzündung ist das Gurgeln mit Salzwasser ein ebenso einfaches wie vorzügliches Heilmittel.
Hände
Raue, verarbeitete Hände pflegt man bestens mit einer Mischung aus Glycerin und Zitronensäure.
Rote Hände werden schneeweiß, wenn sie mit einer Mischung von Schwefelmilch und Kampferspiritus eingerieben werden; hinterher sind sie einzufetten.
Haut-Pflege
Die Haut wird gestrafft und der Faltenbildung wird vorgebeugt durch Wechselgesichtsbäder: Bedecke das Gesicht eine Minute lang mit einem heiß-feuchten Tuch, dann zwei Minuten mit einem kalt-feuchten. Wiederhole das Ganze mehrmals, tupfe das Gesicht ab und fette es leicht ein.
Großporige Haut bekämpft man mit gelindem Kampferspirituswasser.
Zur Pflege der Gesichtshaut ist Mandelkleie ein altbewährtes Schönheitsmittel. Bei fettiger Haut sind regelmäßige Waschungen mit Boraxwasser vorteilhaft.
Der Teint wird wie folgt verschönt: Die Schale ausgedrückter Zitronen, ins Waschwasser gelegt, macht dieses weich und aromatisch und verschönt den Teint.
Spröder Haut begegnen Sie, indem Sie dem Waschwasser Milch zusetzen.
Hautentzündung
herrührend von Sonnenbrand, wird durch Waschungen mit Wasserstoffperoxid rasch gelindert.
Hautjucken
Lästiges Hautjucken wird behoben durch Einreiben mit Apfelsinen- oder Zitronenscheiben, ebenso hilft das vielseitige Essigwasser.
Heilmittel aus Zwiebel
Zwiebeln wirken antiseptisch und antibiotisch, sind also ein Mittel gegen Infektionen aller Art.
bei Erkältungskrankheiten von Kindern und Erwachsenen:
Ein Säckchen mit gehackten Zwiebeln über dem schlafenden Kind angebracht, lässt dieses bei Schnupfen frei atmen.
Bei Neurodermitis oder Allergie empfiehlt sich, die Heilwolle (ungesponnene gewaschene Wolle, im Handel oder beim Schäfer erhältlich) in Bourretteseide einzunähen.
Brustwickel
Ein Brustwickel gegen Husten, Bronchitis und begleitend bei Lungenentzündung. Er sollte die ganze Brust bedecken. Dazu verwendet man am besten ein Küchenhandtuch, in das man die klein gehackten Zwiebeln gibt. Mit der Hand zerdrücken, erwärmen, auf die Brust legen, mit Heilwolle isolieren, eventl. mit einer Wollstrumpfhose, der man die Beine abgeschnitten und die man im Schritt aufgeschnitten hat (für den Kopf), so dass sie wie ein Leibchen ist, fixieren. Ebenfalls ca. 2 Stunden wirken lassen. Danach sollte der Patient ruhen.
Fußwickel
Ein Fußwickel erreicht unterschiedliche Organe, wirkt zum Beispiel beim Zahnen von Kleinkindern, aber auch bei Blasenkatarrh und vor allem zur Aktivierung der Abwehrkräfte. Er ist also empfehlenswert in Zeiten der Grippe. Der Fuß sollte allerdings warm sein, wenn der Wickel gemacht wird, gegebenenfalls mit einem ansteigenden Fußbad (die Wärme wird durch Zugabe von heißem Wasser stufenweise gesteigert) nachhelfen. Alternativ kann man auch die Fußsohle mit einer halben Zwiebel einreiben. Auf die Zwiebelauflage Heilwolle legen und einen Wollsockendarüber ziehen. Der Patient sollte danach wieder ruhen.
Inhalation
wirkt gegen Infektionen der oberen Luftwege
2 l kochendes Wasser in eine Schüssel geben, 1 klein geschnitte Zwiebel dazugeben und Dampf ca. 5 bis 10 Minuten inhalieren bis kein Dampf mehr entsteigt.
Ohrenwickel
Ein Ohrenwickel wirkt bei Ohrenweh, das vor allem für Kinder sehr schmerzhaft sein kann. Dazu wird ein so genannter Schlauchverband (Apotheke!) mit klein gehackten rohen Zwiebeln gefüllt, die Enden werden mit Faden abgebunden (ist kein Schlauchverband verfügbar, kann man auch mit einem Taschentuch improvisieren!). Der angewärmte Wickel wird so um das Ohr herum gelegt, dass er hinter dem Ohr anliegt. Mit Heilwolle bedecken. Eine Wollmütze darüberziehen. Zwei Stunden wirken lassen. Danach sollte der Patient ruhen
Zwiebelsirup
aus gehackten Zwiebeln mit Honig vermischt (über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen abseihen und in eine kleine Flasche füllen. Der Sirup ist im Kühlschrank 1 Woche haltbar) oder einer ausgehöhlten Zwiebel, die mit Kandiszucker gefüllt wird. Dieser Sirup teelöffelweise eingenommen (alle 2 Stunden) hilft gegen Erkrankungen der Atemwege, also Husten, Schnupfen, Halsweh, Heiserkeit usw.
Zwiebeltee:
1/2 bis 1 Zwiebel klein schneiden und in 1/4 l Wasser 5 Minuten kochen, abseihen und mit Honig gesüßt trinken.
Zwiebelwickel
Ein Zwiebelwickel um den Hals wirkt bei Halsschmerzen, auch Angina und beginnendem grippalen Infekt. Dazu werden klein geschnittene Zwiebeln in einer Kompresse (Apotheke) oder Taschentuch mit der Hand zerdrückt und auf dem Deckel eines heißen Kochtopfes erwärmt (es darf für den Patienten nicht zu heiß sein). Der Wickel wird um den Hals gelegt, mit Heilwolle bedeckt und mit einem Wollschal befestigt. Man lässt den Wickel ca. 2 Stunden wirken. Danach sollte der Patient ruhen. Gehen die Halsschmerzen nach längstens 2 Tagen nicht weg, muss ein Arzt aufgesucht werden (Angina).
Heilwolle
ungesponnene gewaschene Wolle, im Handel oder beim Schäfer erhältlich
Heiserkeit
Heiserkeit und Kratzen im Hals lassen sich mit salzhaltigem Wasserdampf behandeln. Salz in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Dann den Dampf durch den Mund einatmen. Am besten unter einem Handtuch. Pro Liter Wasser nimmt man etwa zwei Esslöffel Salz.
Hühneraugen
sind leicht zu entfernen, wenn man ein paar Nächte hindurch Zitronen- oder Zwiebelscheiben aufbindet.
Kopfschmerzen
beseitigt oft augenblicklich schwarzer Kaffee mit Zitronensaft, ebenso heiße Milch mit einem Schuss Schnaps.
Kopfschuppen
lassen sich durch Kaliumcarbonat, aufgelöst in 1 Liter Wasser, entfernen; Lindenblütentee hilft ähnlich
Krankenzimmer-Geruch
wird beseitigt, wenn man im Krankenzimmer in Essigwasser getränkte Tücher aufhängt.
Lebertran und Rizinusöl
schmecken angenehmer, wenn vorher Apfelsinenschale kleingekaut wird.
Lippen
Spröde, aufgesprungene Lippen bestreicht man mit Glycerin.
Natürlich-rote Lippen erzielt man dadurch, dass man bei jedem Zähneputzen die Lippen kräftig mitbürstet
Mückenstiche
mit Zahnpasta bestreichen. Kühlt, lindert und desinfiziert; mehr macht die teure Mückensalbe aus der Apotheke auch nicht, nur trägt die nicht so auf. Aber wen stört das schon, wenn es nicht grad im Gesicht ist?
müde und gerötete Augen
Duftkissen für müde und gerötete Augen
Zubereitung:
Mit der Kräutermischung, Salbeiblättern, Anis, Thymian und Lavendel, mit Teebaumöl angereichert, wird das Kräuterkissen gefüllt. Dieses legt man beim Schlafen unter das Kopfkissen. Durch die sanften Düfte entspannt sich Körper und Geist während der Nacht. Bei Erkältungen, Grippen, Schwächezuständen und Schwitzen, löst es Verspannungen und stärkt den Organismus
Das kleine Kräuterkissen mit Lavendel und anderen Kräutern ca. 10 Minuten auf die Augen legen und entspannen.
Mundgeruch
Hat man einen schlechten Atem, soll man zwischen den Mahlzeiten viel Flüssigkeit (keinen Alkohol) trinken oder ab und zu einen Apfel essen oder eine Kaffeebohne zerkauen.
Übler Mundgeruch nach Knoblauchgenuss verschwindet augenblicklich, wenn man ein Glas Milch darauf trinkt.
Nägel
Bei eingewachsenen Nägeln schneidet man in der Nagelmitte ein keilförmiges Stück aus. Der Nagel wächst dann auf die Lücke zu und damit aus der eingewachsenen Stelle heraus.
Spröde Fingernägel werden geschmeidig durch Einstreichen mit Olivenöl.
Bearbeiten Sie Ihre Fingernägel mit Nagelbürste und Zitronensaft; die danken es Ihnen durch gesundes, rosiges Aussehen.
Narben
glättet man durch öfteres Abreiben mit Bimsstein
Nase
Rote Nase betupft man täglich öfters mit Benzin und reibt sie nachts mit Schwefelsalbe ein.
Nasenbluten
unterbindet essigwassergetränkte Watte, die man in die Nasenlöcher schiebt.
Osteoprose (Knochenschwund)
Bei Osteoprose muss auf Kalziumreiche Kost geachtet werden. Der menschliche Körper braucht täglich 1,2 Gramm Kalzium. Das ist z.B.. In einem 1/2 Liter Milch plus 50g Hart- oder Schnittkäse enthalten.
Rauchen abgewöhnen
Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, wird in diesem Bestreben unterstützt durch den reichlichen Genuss von Äpfeln.
Schlankheitskur
Eine unschädliche Schlankheitskur kann man machen, indem man etwa eine Woche nur von Obst- und Pflanzensäften lebt. Abnahme 5 bis 6 kg.
Schweiß
Fußschweiß wird gemindert durch regelmäßige Fußbäder mit Eichenrindenabkochung.
Auch bei Achselhöhlenschweiß tut Eichenrindenabsud gute Dienste; essigsaure Tonerde ist hier ein weiteres brauchbares Mittel.
Gegen Handschweiß helfen Reispuder und Alaunwasser-Handbäder.
Schweißgeruch
der Haut beseitigt man durch Waschen mit Essigwasser.
Sodbrennen
Das häufige Sodbrennen lässt sich durch eine Messerspitze Natriumhydrogencarbonat (Natron) beheben; man nimmt es leicht in Wasser.
Sommersprossen, Leberflecke
bleicht man durch regelmäßiges Betupfen mit Wasserstoffperoxid fort.
Sommersprossen verblassen, wenn man sie allabendlich mit Zitronensaft betupft.
Sommersprossen-Öl
Zutaten:
4 mittelgroße saftige Löwenzahn-Blätter
5 Esslöffel Rizinusöl
Rezept Man wäscht die Löwenzahnblätter, schneidet sie klein und gibt sie zusammen mit dem Rizinusöl in einen kleinen Topf. Man erhitzt im Wasserbad lässt das Wasser 10 Minuten sieden. Danach lässt man noch 3 Stunden ohne Erwärmung stehen und seiht dann ab. Dieses Öl bleicht und entfernt hartnäckige Sommersprossen, braune Altersflecken und kleine Leberflecken.
Sonnenöl
Sesamöl ist gutes Sonnenöl: es absorbiert Teile des schädlichen UV-Lichts.
Ein klassisches Rezept: Sesamöl und Avocadoöl zu gleichen Teilen mischen und in die Haut einmassieren. Der beste Sonnenschutz ist aber immernoch, im Schatten bleiben!
Splitter
im Finger entfernt man schmerzlos, wenn die Stelle vorher einige Minuten mit einem Eiswürfel betäubt wird.
Teebeutel, alte
Auf die geschlossenen Augenlider gelegt helfen alte Teebeutel noch gegen Tränensäcke.
Tränensäcke
schwellen mit Hilfe von Lindenblütentee ab.
Kompressen mit warmen Lindenblütentee unter die Augen legen. Mindestens 10 Minuten im Liegen einwirken lassen.
überschüssige Magensäure
Haben Sie überschüssige Magensäure, Fenchel, Angelika, Enzian behebt sie.
unruhiger Schlaf
Schlafen Sie schlecht, dann trinken Sie vor dem Zubettgehen eine Tasse Baldriantee. Das schafft angenehme Nachtruhe.
verdorbener Magen
Bei verdorbenem Magen fastet man am besten einmal ganz, das wirkt oft Wunder.
Wärmflasche
Die Hitze wird in einer Wärmflasche noch länger gespeichert, wenn dem heißen Wasser in der Wärmflasche ein Gemisch aus etwas Weinessig und einem Teelöffel Salz zugefügt wird. Salz und Weinessig gehen eine chemische Verbindung ein, das Wasser bleibt länger heiß.
Warzen
vertreibt man durch vorsichtiges Betupfen mit Essigsäure; umliegende Haut schützen! Auch Zitronensaft hilft.
Wespen- und Bienenstiche
werden mit Zwiebelsaft eingerieben und es kommt zu keiner Schwellung. Bei Stichen in den Hals kann eine aufgeschnittene Zwiebel das tödliche Anschwellen verhindern, das zum Ersticken führen kann, zumindest bis ein Arzt kommt.
Zähne
Blendend weiße Zähne erhalten Sie, wenn Sie dieselben wöchentlich einmal mit Kochsalz, statt mit Zahnpasta putzen.
Zahnschmerz
lässt sich mit Nelkenöl beheben. Tränken Sie damit ein Flöckchen Watte und stecken Sie dies fest in den schadhaften Zahn.
Ist kein Nelkenöl zur Hand, dann hilft auch das kauen auf einer Gewürznelke. Dies hat die gleiche Wirkung.
Zahnwasser
Ein gutes Zahnwasser bereitet man sich durch Auflösen von drei Körnchen Kaliumpermanganat in einem Glas Wasser; dies bekämpft auch üblen Mundgeruch.